Erinnerungen an Heideglaube und -kult in norrlandischen Ortsnamen

Schild nach Torvalla und Odensala in Östersund, Jämtland.

Hur länge har Tor, Oden, Frö och andra fornnordiska gudar dyrkats i Norrland? Johan Nordlanders (1853 – 1934) undersökning av ortnamnen i Gästrikland, Hälsingland, Medelpad, Ångermanland och Jämtland ger oss svar om de norrländska svenskbygdernas ålder. Text ur tidskriften Ymer, årgång 28 (1908).

Im Jahr 1881 veröffentlichte der Autor einen Aufsatz mit dem gleichen Titel wie der oben genannte im Programm der Volksschule Härnösand. Anlass war die damals übliche Aussage, dass Ortsnamen, die an die Götter und religiösen Praktiken unserer heidnischen Vorfahren erinnern, nördlich des Dalälfven "sehr selten" seien. Und dort wurde gezeigt, dass die nördliche Grenze dieser Namen nicht der Dalälfven, sondern der Ångermanälfven war, ein Ergebnis, das fest steht, wenn wir statt dieses Flusses sagen sein Tal.

In der Zeit zwischen 1881 und der Gegenwart hat die Ortsnamenforschung jedoch große Fortschritte gemacht, und vieles von dem Inhalt des erwähnten Aufsatzes hätten wir heute gerne ausgeklammert oder auf andere Weise behandelt. Aber es gibt auch nicht so wenig, was hinzugefügt werden sollte. Da der besagte Aufsatz zudem nie im Buchhandel erhältlich war, sollte dies Grund genug sein, eine überarbeitete und erweiterte Ausgabe davon zu veröffentlichen.

Was uns aber vor allem dazu veranlasst hat, das Thema erneut aufzugreifen, ist eine Stellungnahme des bekannten finnischen Linguisten Ralf Saxén. In einem Aufsatz über "Das Alter der schwedischen Bevölkerung in Finnland, wie es durch Ortsnamen illustriert wird",1 er bestreitet, dass die von uns angegebenen Namen aus Norrland von irgendwelchen heidnischen Göttern zeugen. Der einzige Name, der seiner Meinung nach in Frage kommen könnte, wäre Torsåker; aber selbst dies wird nicht als sicher angesehen, und der ehrenwerte Autor fasst seine Meinung in den folgenden Worten zusammen: In jedem Fall aber müssen wir es für wahrscheinlich halten, dass heidnische Götternamen in den nordischen Ortsnamen nicht vorkommen.

Diese Behauptung wollen wir hier versuchen zu widerlegen.

Wenn heidnische Götternamen mit einem anderen Wort kombiniert wurden und zusammen mit diesem einen Ortsnamen bildeten, war der Grund dafür nicht immer ein und derselbe. Oft war die Kombination darauf zurückzuführen, dass ein Ort einem bestimmten Gott geweiht war und daher ganz selbstverständlich nach ihm benannt wurde. Wenn wir den Namen Frösvi in Södermanland, Närke, Västmanland, Väster- und Östergötland und Småland hat sich dies natürlich aus der Tatsache ergeben, dass es einen heiligen Ort (vi, ve), das dem Gott Saatgut.

Aber auch aus eher zufälligen Gründen wurden Orte nach Göttern benannt. Unter den Norwegern, die Island kolonisierten, war einer namens Torulf, der laut den Landnamabokens ein "großer Blotmann war und an Thor glaubte". Als sein Schiff in die Nähe der Insel kam, warf er die mitgebrachten Hochsitze in der Absicht, sich niederzulassen, ins Meer, wo sie an Land trieben. Auf einem war das Bild von Thor geschnitzt, und der fromme Heide sprach mit einem Wortspiel, dass Tor an dem Ort an Land kommen würde, an dem er wollte, dass Torulf bauen und leben würde. Er schwor auch, sein ganzes Land Thor zu widmen und es nach ihm zu benennen. Die Säule mit Thors Bild wurde auf einer Nase gefunden, die als TorsnäsEin Fluss, der es auf einer Seite begrenzte, erhielt den Namen Torså. - Ein anderer Landmann namens Asbjorn weihte sein erobertes Land ebenfalls demselben Gott und nannte es Torsmark.

Aber was bei den Norwegern, die nach Island auswanderten, üblich war, war wohl auch diesseits von Köln gebräuchlich. Es ist daher davon auszugehen, dass hier die gleichen Grundsätze bei der Namensgebung beachtet wurden.

Wenn wir uns die Namen der Pfarreien und Dörfer in den einzelnen Landschaften Norrlands ansehen, finden wir darin die folgenden Götter genannt.

GRIECHENLAND hat zwei verwandte Namen, die beide an den Gott Thor erinnern. Diese sind der Gemeindename Torsåker, Thorsakir 1314, und eine Wiese in Thorsvalle 1443, die nach Thulin S. 11 2 als Schenkung an die Kirche von Valbo erwähnt. Der frühere Name darf nicht so aufgefasst werden, dass er sich ursprünglich auf das ganze Kirchspiel bezog; wahrscheinlich gehörte er zunächst zu einem kleineren Gebiet, das dann, wie bei dem bereits erwähnten Torsnäs, zu einem größeren erweitert wurde. Letzteres wird Tωrsvall'n ausgesprochen (der Typ ω kennzeichnet den finalen o-Laut.) und gehört zu einigen Torfhöfen direkt neben der Kirche von Valbo.

I HEALINGLAND es ist vorzugsweise der Gott Seed, der sich in den Ortsnamen offenbart. Diejenigen, die hierher gehören, sind:

  • Frösten, Dorf in Jättendal in der Nähe der Kirche, Fröste 1582, Ffröstuna 1543, 45, 47, Gefrorene Lwndha 1535.
  • Frölland, Dorf in Högs s:n, FRöland 1535.
  • Frölland, Dorf in Rogsta s:n, FRöland 1535.
  • Onsäng, Dorf in Ljusdals s:n, Oensenge 1546, Mittwoch 1543.

Es gibt auch einige Namen, die hierher zu gehören scheinen; sie sind: Toröö, eine Insel im Täfran-See in Järfsö; Thorsås, ein Berg in Hassela, und Thorsberget nicht weit von der Kirche von Trönö, nach R. Dybeck.3

Auch in MEDELPAD derselbe Gott wird vorzugsweise in den Namen der Dörfer genannt. Wir haben:

  • Saatgutland in Timrå, Ffrölandh 1535.
  • Frötuna in Ljustorp, Frötunom 1409.
  • Fröste auf Alnön, Ffrossetther 1535.
  • Torsiö war 1543 ein Außengebiet in Njurunda; Törslö tiern im Jahr 1559 erwähnt.

Östlich des Sotsjön in Hafverö s:n ist auf einer Karte aus dem Jahr 1724 im General Land Survey Office (L. M. K.) ein See verzeichnet Torösiön. NW von Borgsjö und direkt an der Grenze zu Hafverö liegt der kleine See See Tor. Auf der gleichen Karte von 1724 wird diese auch als Torssiön und ein Berg in der Nähe Torsberge. Der Fluss vom See wird als Torsbäcken, und an seiner Mündung in Ljungan gibt es einen Ort namens Tor Kiefer. Dieser in Norrland sonst unbekannte Nachname ist, was die späteren Ränge betrifft, ein Gegenstück zum norwegischen oder Skœphœimumd.h. einer der alten Namen, die das Substantiv Heimat enthalten.4 In Hülpher's Beschreibung von Medelpad gibt es eine Seite. 52 über Torp vermerkt: Ein Ort westlich der Kirche heißt immer noch Torsåker. Erwähnenswert ist auch der See Torringen an der Grenze zwischen Borgsjö und Jämtland, Toringen Lacus auf der besagten Karte von 1724.5

Dennoch ist der Name des Gottes Fro in Die Frösche, 1724 als kleiner See in Attmar aufgeführt.

Nach der Küste erstrecken sich die Ortsnamen, die sich aus den Namen der Götter zusammensetzen, bis nach ÅNGERMANLAND, und wenn man einige Namen am Nordufer des Ångermanälfven und dreizehn etwas weiter nördlich ausschließt, dann kann man sagen, dass der besagte Fluss die Grenze dieser Namen im Norden ist. Die hier vorkommenden Namen sind wie folgt:

Fröstdal, ein Dorf in Nätra, auch Fröstad genannt, geschrieben vom Pfarrer im Zehntenregister Frösdal 1560, Fröss dall 1559, Fröszdall 1557.

Fröstland, Dorf in Bjärtrå, Ffrösland 1542.

Fröland, Dorf in Säbrå, ausgeprägt FloranFfröland 1542.

Fröstvik, Dorf in Nordingrå, Frösswijk 1535.

Torsåker, Gemeinde, Thorsakir 1314. Der Name könnte ursprünglich zu einem Dorf gehört haben Torsåker ca. 28 seland, 1545 nach Öster-Aspby aufgenommen, ist aber inzwischen an die Pfarrei übertragen worden.

Ullånger, eine Gemeinde, Uldanger 1316, enthält der Name des Gottes Ull.

Einige andere Namen beinhalten den Namen des Gottes Thor, nämlich:

  • Torsberget in Vibyggerå mit Erzählungen von Steinen, die von Riesen dagegen geworfen wurden;
  • Torsbäcken in Nordmaling und Torså in Arnäs,
  • Torsbäcken in Liden mit Torsbäckörn im Ångerman-Fluss.
  • Torsön (oder Notön) in Nämdforsen in derselben Gemeinde, bekannt durch die dort vorhandenen Felsritzungen, ist vielleicht identisch mit dem neu erwähnten "ören".
  • Eine Karte von 1745 in L. M. K. hat in Nora eine Bucht von Gånsviksfjärden mit dem Namen Torsundet.

JEMMTLANDS Namen dieser Art sind:

  • Torvalla, Dorf in Brunflo, in Torwallom 1546, Torfwal 1508.
  • Ein Land nach Stamnäs in Brunflo wurde geschrieben Torlänge 1566, Thors Bett 1567.
  • Odensala, Dorf in Brunflo, Odhinsal 1410.
  • Frösön, die große Insel im See Storsjön, Frøsø 1314, 16.
  • Norderön, eine kleinere Insel im selben See, Nærdrö 1438, enthält den Namen des Gottes Njord.
  • Nach einer Karte von 1766 im L. M. K. hat eine Bucht des Valsjön am oberen Ende des Hårkan-Tals den Namen Torsvika, und diese hat die Insel Torsviköa. In Åre s:n hören Fröå, Fröådalen und Saatgut-Mine alle zusammen.

Dass die hier angeführten Pfarr- und Ortsnamen einen Gottesnamen als ersten Bestandteil haben, halte ich für so eindeutig, dass es keinen Zweifel geben kann.

Dennoch gibt es einige Ortsnamen, die das Wort Gott enthalten. Schon vor längerer Zeit hat M. P. Lundgren6 zugeschrieben a Gudzio 1399 in Västmanland, dem heutigen Gusjö, zu heidnischen Zeiten. Dieser Name erscheint auch in Ångermanland, wo wir 1535 in Säbrå tingslag das Dorf Gussijö. Dieser wurde inzwischen in mehrere Dörfer aufgeteilt, und der Name bezeichnet heute, wie ursprünglich, nur noch den See selbst. Es wurde geschrieben Gudz siön 1559 und jetzt Gussjön. Der See, der weit von der Küste entfernt liegt, ist benannt nach dem Riddle FlussGådhån 1558, die wiederum ihren Namen vom Dorf Gådeå, das an der Mündung des Flusses liegt, entlehnt hat, Rätsel 1555. In dieser Zeitschrift, Jahrgang 1907,7 haben wir die Vermutung geäußert, dass es sich hier um eine Zusammensetzung von Gott und Wein (Wiese) und dass eine ältere Form des Namens heißen soll Götter, eine Form, die Teil des Namens des Ortes und des Fischstandortes ist Godensviken 1559, jetzt Gånsvik. Eine solche Form ist auch später gefunden worden. Am Fluss ist auch dies
vorgenannte Ortschaft SaatgutLand.

Ein paar Meilen westlich von diesem Gussjö liegt an der Grenze zwischen Medelpad und Jämtland ein großer See, der auch den Namen Gussjön, von dem der Name Gussjölandet Gåda, Dorf in Ramsjö in Hälsingland, scheint vom gleichen Ursprung zu sein. Auf den ältesten Karten in L. M. K. ist das Dorf geschrieben Guda, ein Berg daneben Guda Berg und ein See Gussiön mit Gussiö Hütte.

Zu diesen gehören auch die vier in Medelpad und Ångermanland vorkommenden Namen Helgum (d.h. heilig + Heimat), zitiert in dieser Zeitschrift, Ausgabe 1907, sowie Hällsjö in Dals s:n in Ångermanland, Helgesiö tresk 1560. Auf heidnischen Glauben verwiesen auch die Namen See Vigd in Liden in Ångermanland, Wigde-Sumpf 1559, und der Fluss, der von ihm kommt Vigda (vgl. das Verb viga). Der gleiche Flussname kommt auch in Norwegen vor.

Es könnten hier noch einige andere Ortsnamen angeführt werden, aber da wir nur bei den Pfarr- und Dorfnamen Vollständigkeit sehen, können wir uns mit den bereits vorgestellten Belegen begnügen.

Dass es wirklich heidnische Götternamen sind, die in den hier zitierten Ortsnamen enthalten sind, halten wir, wie gesagt, für über jeden Zweifel erhaben.

Sollte dennoch jemand die Sache bestreiten, verweisen wir auf eine Tatsache, die durchaus überzeugend ist. Wenn in den genannten Regionen heidnische Götter verehrt wurden, sollten sich auch in den Ortsnamen Spuren heidnischer Verehrung finden lassen. Und sie sind genau in den hier behandelten Regionen zu finden, aber nicht weiter nördlich.

Wir haben in GRIECHENLAND einzelne Dörfer Vij, und zwar in Torsåker, Ockelbo und Hamrånge, alle geschrieben Wir 1543, woraufhin Vibol in Hedesunda, Sy. diplomatarium 1346, und Vibol in Ofvansjö nach einer Abschrift von 1603 einer Urkunde von 1293, siehe Thulin S. 134.

HEALINGLAND hat fünf Dörfer mit demselben Namen, nämlich in Tuna, Tröne, Ljusdal, Delsbo und Idenor, alle geschrieben Wir in den 1540er Jahren. Gericht, heidnischer Tempel, enthalten in den Ortsnamen Håf in Arbrå und Söderala, beide geschrieben Hoff 1535.

MEDELPAD besitzt zwei Dörfer, die Folgendes enthalten Gerichtnämlich Gericht in Selånger, Hoff 1535, und Hofvid auf Alnön, Hoff 1535, Hoffue 1560, gelegentlich auch Hofuet; und zwei Dörfer Vii, eine auf Alnön, Wir 1535, der zweite in Tuna, Wir 1480. Der letztere Name erscheint oft in der besten Form; z.B. im Fischereibericht für 1560, wo es heißt: bei Wiedtt und unmittelbar danach: bei Thunfisch knapp unter Wied. Dazu gehört das Dorf Vissland in Torp, Vislandet 1418, i Wislandom 1438, Vis- und Wüslandh, Zehntabrechnung für 1557, 49.

ÅNGERMANLAND hat Namen von beiden Arten. Hoff war 1542 ein Dorf auf Härnön, wurde aber unter Härnösand gestellt; sein Besitz heißt immer noch Hofsjorden und nachdem es Hofsgatan in der Stadt seinen Namen. Håff war 1555 ein Kirchengrundstück in Torsåker, wo Hofzåkeren und Hofzänget Darüber hinaus gibt es in der Region zwei Kompositionen von Gericht und Weinnämlich Höfven in Resele, Höfwene 1559, 60, Höflichkeit 1557, 58 im Zehntregister, und Höflichkeit 1569 in Nora, 9 Seland Land, das zum dortigen Pfarrhaus gehört. Zwei Orte Gericht in meinen Notizen fehlen, nämlich ein neues Gebäude mit diesem Namen in Anundsjö und das Bauernhaus Hoff in Hägdånger, 1592, siehe Thulin II: 159. Zumindest ersteres ist neueren Datums. Wir-Namen hat diese Landschaft nur a, erwähnen- Viätt (in Übereinstimmung mit der Schrift ausgesprochen), Wiett 1583, Viet 1589 Zehntverzeichnis, Wietth 1542, d.h. beste Form von Vi. Das Dorf liegt in der Gemeinde Styrnäs am Nordufer des Ångermanälven; der Name ist der nördlichste seiner Art in Schweden.

Zum Schluss kommen wir zuL JEMTLAND. Während Wir-Namen werden hier nur durch anämlich Wir in Nase 1439, sind Hofven nicht weniger als Sex. Diese sind: Hoff 1611 in Ås, Hoff 1568 in Norderön, Hoff 1471 in Alsen, Hoff kirkio 1408 i Hackås, i Hofui 1428 auf Frösön und einem Gutshof in Lit Hoffzsetzen. 1568, Hoffz. besuchen Sie 1570.

In den anderen Regionen von Norrland, Härjedalen und Västerbotten, sucht man vergeblich nach einigen Ortsnamen, die entweder die Namen heidnischer Götter enthalten oder auf heidnische Verehrung hinweisen. Was aber die anderen Provinzen betrifft, so hoffen wir, dass die Existenz dieser Ortsnamen nicht länger geleugnet wird. Dass das Tal des Ångermanälf im Großen und Ganzen ihre nördliche Grenze ist, sollte feststehen.

Wenn wir uns die Götter ansehen, die in den verschiedenen Regionen erwähnt werden, finden wir eine gewisse Vielfalt. Die beiden Namen im Gästrikland erinnern an den Gott Tor, nach Adam von Bremen die mächtigste Gottheit der Schweden. Der vorherrschende Name in Hälsingland, Medelpad und Ångermanland ist jedoch Saatgut, auch ein Gott, der von den Schweden mit besonderer Hingabe verehrt wird. Die Bilder von Thor und Frodo wurden auch im Tempel von Uppsala gefunden, zusammen mit denen von Odin. In Jämtland ist die Vielfalt am größten: Es werden genannt TorOdenSaatgut und Njord. Bemerkenswerterweise erscheint Odin nur hier und nur einmal. Ob diese Abwechslung das Werk des Zufalls ist, oder ob sie auf provinzielle Unterschiede zurückzuführen ist, können wir nicht sagen.

Wie die Götter und Kultstätten auf die fünf Regionen verteilt sind, zeigen wir hier mit einer kleinen Tabelle. Wir haben nur die Namen von Pfarreien und Dörfern und andere alte und bestimmte Namen von Ländern; wir zählen als Kultstätten nicht nur die, die Hof und Vi heißen, sondern auch die mit dem Namen Helgum.

GodanameOrt der Anbetung
Gästrikland25
Hälsingland47
Medelpad46
Ångermanland68
Jämtland57

Die Namen, mit denen wir uns hier beschäftigen, sind in vielerlei Hinsicht interessant. Erstens bezeugen sie, dass diese Regionen zu einer Zeit bewohnt waren, als die darin genannten Götter im Norden verehrt wurden, und zeigen, dass wir dort die gleiche Bevölkerung hatten wie in Svealand. Das ist nicht neu; wir kennen es von alten Funden in der Erde sowie von Wein- und home-Namen in der gleichen Landschaft. Wenn wir das Vorkommen der religiösen Namen mit der Verteilung der späteren Namen vergleichen, ist die Übereinstimmung sehr groß. Von den ersteren kommen fünf nördlich des Ångerman-Flusses vor, und die nördlichste in der Gemeinde Nätra; die letzteren werden auch nach dieser Region dünn gesät, und in der Region Örnsköldsvik hören sie praktisch auf zu existieren. Nach dem Ångermanälfven erweitern sich die Hofnamen mit Höfven bis nach Resele oder bis zu einer Meile unterhalb von Nämdforsen, wo sich Felsritzungen befinden, die nachweislich aus der Bronzezeit stammen.

Wenn die Namen von Religionen für jüngere als Wein- und home-Namen, ist es vielleicht überraschend, dass sich erstere nicht so weit nördlich entlang der Küste erstrecken wie letztere, oder sogar noch weiter. D:r Saxén möchte darin einen Beweis für seine Meinung über das geringe Alter der nördlichen Familiennamen sehen. "Wenn die Datierung von Rygh richtig ist", sagt er, "muss man davon ausgehen, dass home-Namen sind aus irgendeinem unbekannten Grund in Norrland wieder zu Ehren gekommen und haben sich hier noch länger gehalten, nachdem diese Art von Namen in anderen Teilen Skandinaviens aus dem Gebrauch gefallen ist." Der Unterschied ist jedoch so gering, dass er keinen Schluss in die genannte Richtung rechtfertigt. Außerdem wurde die Regel, dass die Kirche in der Mitte des Dorfes stehen sollte, wahrscheinlich auch in der fraglichen fernen Zeit angewandt, und wenn man davon abwich, dann wahrscheinlich so, dass das Gotteshaus näher an das Gebiet kam, von dem die Kolonisation ausgegangen war, als an den gegenüberliegenden Teil des Gebietes.

Religiöse Ortsnamen entlang der Küste von Norrland

Auf der nebenstehenden Karte haben wir vor einem Jahr markiert Wein- und home-Namen in Medelpad, Ångermanland und Jämtland und fügen nun die religiösen Namen in denselben Regionen hinzu. Schon ein flüchtiger Blick zeigt, dass dort, wo erstere in Gruppen auftreten, auch ein religiöser Name vorkommt. Betrachten Sie die Ufer des Alnö-Sunds und das Tal von Ljustorp in den Gemeinden Medelpad, Härnön, Säbrå, Nora, Nordingrå, Gudmundrå und Boteå in Ångermanland sowie Frösön oder allgemein das Ostufer des Sees Storsjön in Jämtland.

Die religiösen Namen sind jedoch nicht nur von kulturhistorischem Interesse, sondern verdienen auch in anderer Hinsicht Beachtung. Sie helfen uns, mehrere alte, zusammengesetzte Ortsnamen zu datieren. In Bezug auf Norwegen sagt Rygh, dass die Namen von -Land gehören zu einem sehr großen Teil in die Wikingerzeit. Wenn wir nun in dem fraglichen Gebiet nicht weniger als fünf Ortsnamen finden, die auf (Saatgut) Landist es unbestritten, dass diese Namen in Norrland das gleiche Alter haben. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Kombinationen mit -Land kann manchmal recht jung sein, z. B. die in Norrland und Dalarna auftretende Formation Außerhalb des Landes. Die Namen von -tun (Hof; eingefriedeter Platz) und -säter (Wohnung) großes Alter haben, ist bereits bekannt; es wird auch hier bestätigt, da beide Wörter mit dem Namen des Gottes Fro zusammengesetzt sind.

Quellen

  1. Uti Finska Fornminnesföreningens Tidskrift XXI, n:o 3.
  2. Die kirchlichen Wälder, I. Stockholm 1904.
  3. Notiz in seinem Manuskript im Besitz der Akademie der Literatur.
  4. Rygh, Norske Gaardnavne, I: 355.
  5. Dieser See ist identisch mit þorhogs eid in Jamta skogedie um 1273 als Grenzmarke zwischen Medelpad und Jämtland erwähnt wird; Rydberg, Sveriges traktater, I.
  6. Sprachliche Zeugnisse des heidnischen Gottesglaubens in Schweden, S. 11, Göteborg 1878.
  7. Aus dem Aufsatz "Über die alte Kultursiedlung Norrland".

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