Das Wiegenlied des Jägers

Ein Gedicht aus Dan Anderssons Gedichtsammlung Black Ballads (1917), die drei Jahre vor seinem tragischen Tod veröffentlicht wurde.

Unser Feuer ist rot wie der Abend, der brannte
hinter dem gewellten Ked von Domberget,
rot wie Elchblut, das dampfend lief
im Sand der Hautana-Heide.
Wir träumen und der Traum ist heiß und rot,
ist der Traum von Leinen und hechelnder Bedrängnis,
ist das Krachen und Rasseln von schabenden Hörnern
und Knalle, die von einem Toten singen.
Ein Elchkalb kam aus Västmora noch
und bekam Erbarmen und musste wieder laufen,
aber in der Dunkelheit des Bestattungsunternehmens wurde seine Mutter getötet,
3 Meilen sind wir dafür gelaufen!
Wir schlachteten fröhlich bei Stormyrens skär,
nach der Fahrt endlos lang,
und Fleisch, das wir dort am Reisfeuer gebraten haben
und schlafen auf der Fichte auf dem Grund des felsigen Tals,
Eingeschläfert vom Gesang der Wälder:

"Schlaft ein, schlaft ein, ruht eure sehnigen Beine aus!
Träume Fleisch, träume Blut, träume Tod!
Wir haben alte, alte Vorfahren vom Speer- und Steinewerfen,
Wir sind große, starke Jäger und das Töten ist unser Brot."

Und im Traum spannen wir
Muskeln aus Stahl,
und wir beißen die Zähne zusammen, einer nach dem anderen!

Unsere Hälse recken sich starr,
Unsere Nägel graben Löcher,
neben dem Feuer, dem roten,
und die Nacht ist so spät!

Ruhe, hocken! Legen Sie sich ins Zeug!
Werfen Sie Ihre Lanze sicher!
Kleiner Wilder in deinem blutigen Traum!
Bohren Sie Ihr Messer in den Knochen,
und in der roten Glut des Blutes
du sollst reflektieren - reflektieren -
so glänzend wird nie sein
Ihre Axt aus Stein!

Du sollst den Tanz aller Jäger tanzen,
seit Sie auf Ihrer Leber herumgekaut haben,
und trauerte um Ihr Blut!

Mit deinem Bauch voller Tierblut
sollst du bei deiner Frau liegen,
die euch kleine Jäger füttern werden
wenn Ihnen das Glück hold ist.

Kleine Jäger, die töten,
aus Angst und zum Vergnügen,
für den Magen und für die Frau
sich selbst und gegenseitig.

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