Spaziergang in der Umgebung

Mädchen auf einer Sommerwiese in Jämtland
Mädchen auf einer Sommerwiese in Jämtland (1902), Robert Lundberg (1861-1903)

En diktcykel i fyra delar av Gustaf Fröding. Den gavs ut 1896 i diktsamlingen Stänk och flikar. Populariserad i vår tid av bandet Mando Diaos tolkning, som du hittar längst ner.

I

Die Wolken schimmern und der See glitzert,
es ist Licht an den Ufern und die Nase
und rundherum steht das liebliche Waldgrün
hinter dem wogenden Gras der Wiesen.

Und mit Sommer und Schönheit und Waldwind
meine Heimatstadt steht und begrüßt mich freudig,
var mig hälsad! – Men var är min faders gård,
hinter der Ahornreihe ist es leer.

Es ist leer, es ist verbrannt, es ist verwüstet und kalt,
wo er lag, liegt der Hügel kahl,
aber darüber hinaus, geht die Erinnerung mit dem Wind kühl,
und diese Erinnerung ist alles, was übrig ist.

Und es ist, als ob ich einen Giebel weiß stehen sah
und ein offen stehendes Fenster darin,
wie das Klavier klang es und ein fröhliches Stück
eines Liedes mit einer flotten Melodie.

Und es ist, als ob es die Stimme meines Vaters wäre,
als er noch glücklich und jung war,
bevor das Lied in seiner todkranken Brust verstummte
und sein Leben wurde traurig und schwer.

Es ist leer, es ist verbrannt, ich will mich hinlegen
am See, um seine Rede zu hören
der Alten, die gestorben sind, während die Zeit gelitten hat,
über das Alte im Tal der Alster.

Und seine traurige und betrübte Antwort schlägt er ein,
aber so schwach, als ob es nur geträumt wäre:
”Det är kastat för vind sedan tjugo år,
sie ist tot, begraben und vergessen.

Wo Sie sich an liebe Figuren und Visionen erinnern,
wo die Leere trostlos und kahl ist,
und mein ewiges Wiegenlied ist alles, was es gibt
av det gamla i Alsterns dal.”

II

Und hier ist der Hain, wo der Kuckuck schreit,
kleine Zehen sprungo hier
mit nackten Füßen und zerrissenem Rock
um die Beeren des Dungs zu pflücken,
und hier war Schatten und hier war Sonne
und hier gab es viele Nachtkerzen,
Dieser Hain ist mir lieb und teuer,
meine Kindheit eilt dorthin.

III

Hier ist der Weg schmaler, hier ist wilder Wald,
Hier wird das märchenhafte Treiben wild und locker,
hier ist der Stein, der von einem Bergtroll geworfen wurde
gegen einen Christusmönch weit im hedenhös.

Hier ist der Hof des Wolfs aus Reis und Steinschutt,
Hier ertönte das Heulen des Wolfes schrill und wild,
Hier saß die kleine Ulva, die Tochter des Wolfs,
...ludenbarmad, verrücktäugig und trollig.

Hier ist der Weg zum Land des Glücks,
Er ist lang und schmal und mit Dornen verschlossen,
kein schlauer Meister in Stiefeln
sind da, um uns zu zeigen, wie der Weg geht.

IV

König Lily of the Grove,
Der König der Maiglöckchen ist weiß wie Schnee,
trauert nun um den jungen König
Prinzessin Liljekonvaljemö.

Der König der Maiglöckchen senkt sich
sein trauriger Kopf so schwer und gewellt,
und der Silberhelm glänzt
in der Sommerdämmerung verblasst.

Um die Spinnweben der Bahre
aus dem Räuchergefäß mit Blütenstaub
schwebt langsam ein Kreisel,
der ganze Wald ist voll von Duft.

Von der schwankenden Krone der Birke,
aus dem schaukelnden grünen Haus des Windes
kleine traurige Töne,
Der ganze Wald ist voll von Binsen.

Ein Bote schwirrt durch das Tal
über das Trauern unter flüsternden Blättern,
in der weiten Welt des Waldes
aus der Hauptstadt der Maiglöckchen.

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