Der Traum und das Leben

Erik Axel Karlfeldt. Foto: das Nordische Museum (CC BY-NC-ND)

Aus der Gedichtsammlung Fridolins Lieder und andere Lieder (1898)

Ich wollte ein mächtiger Mann sein
und baue mir ein Schloss und mache mir ein Königreich
und graben um sie herum einen sehr großen Graben,
so langgezogenes Böses für weit es fand.
Dort wollte ich die Tische für eine Party decken
und laden war hungrig von der Straße zu Gast
und all die schönen und gutaussehenden Männer.
Dort würde es laut und deutlich gesagt werden,
dass schwarz schwarz ist und weiß weiß ist,
und das Leben wird gelobt, solange es andauert.

Ich wollte ein furchtloser Mann sein.
Gib mir, o Schicksal, einen Kampf und einen Sattel,
ein schlagendes Schwert und ein Ding ohne Tadel
zu fallen, wenn ich nicht erobern kann!
Und möge ich am Tag der Ehre nicht erwähnt werden,
wenn die Menschenmassen vom geschützten Ort kommen,
...unter denen, die gestürmt und gefallen sind an der Spitze...
so gut, als ob ich im wirbelnden Haufen kämpfte!
Sie können in der letzten Reihe stehen bleiben,
und man schläft gut, obwohl man zu spät schläft.

Ich war also ein Träumer, kein Mann!
Ich schwinge das Schwert und klappere die Lanzen der Worte,
und in der Pein des Gedichts trage ich eine Rüstung,
Ansonsten trage ich eine legere Jacke wie ein Mann.
Ich wollte im Licht des Berges singen
sondern verweilt in den Schatten rund um das Dorfhaus,
wo Erinnerungen wie Nachtigallen spielen.
Aber die Welt wird meine Stimme trotzdem hören!
Es ist Luft in der Lunge und Schall in der Brust,
das Lied kann bis nach oben reichen, obwohl es im Tal klingt.

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