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Vilhelm Moberg als Politiker und bäuerlicher Anarchist

Vilhelm Moberg als Politiker

”Hederlighet och ärlighet, sund självtillit och strävsamt arbete är grundbultarna för Vilhelm Mobergs liv, dikt och samhällssyn. Eller kortare sammanfattat: att göra rätt för sig.”

Ich bin über einen interessanten Leitartikel über Vilhelm Moberg aus dem Jahr 1997 gestolpert, der von Svante Nycander, dem ehemaligen Chefredakteur von Dagens Nyheter (1979-1994), verfasst wurde:
”Vet man inte mer om en författare än att han skriver om fattiga bönder och vill avskaffa monarkin räknar man honom i Sverige automatiskt som socialist. Och många vet i dag inte mer än så om samhällsdebattören Vilhelm Moberg. Det beror inte bara på att tiden rinner fort. Mobergs politiska idéer var inopportuna, han gick rakt emot de dominerande tänkesätten. Han var modig och självständig, hans budskap var tydligt och lättförståeligt, och han hade en grovkornig polemisk stil som var mycket effektfull. Därför nådde hans stämma ut över landet. Men hans ord fångades inte upp. Från mitten av sjuttiotalet är det som om upprorsmannen Vilhelm Moberg, bondeanarkisten, statens och ämbetsmännens fiende nummer ett, aldrig hade funnits. Bara diktaren fanns kvar. […] Genom alla skiften hade han samma grundhållning, både som diktare och som opinionsbildare: han var för individuell frihet, mot statligt förmyndarskap och alla former av kollektivism.”
Der Leitartikel scheint vor kurzem von DN gelöscht worden zu sein. Möglicherweise ist es im Wertefilter als ideologisch abweichend hängen geblieben, oder ein Praktikant hat es vermasselt. Der Artikel kann aber trotzdem vollständig gelesen werden im Cache von Google. Der von Svante Nycander erwähnte bäuerliche Anarchismus, auf den ich näher eingehen werde, wird auch von Mikael Löwegren in en Artikel in der Zeitschrift Kulturen 2011:
Ehrlichkeit und Integrität, gesundes Selbstvertrauen und harte Arbeit sind die Eckpfeiler von Vilhelm Mobergs Leben, seiner Poesie und seiner Einstellung zur Gesellschaft. Oder kurz gesagt: sich selbst etwas Gutes tun. Der bäuerliche Anarchismus ist meiner Meinung nach die treffende und zugleich unscharfe Beschreibung dieser Lebensweise. Moberg reagiert heftig auf jede Einschränkung der individuellen Freiheit. Sein Ideal ist der engagierte Bürger, der sich "in seine eigenen Angelegenheiten einmischt".
Auch Vilhelm Mobergs eigene Tochter Eva Moberg äußerte sich 1998 in einer SVT-Dokumentation über Vilhelm Moberg zu den politischen Ansichten ihres Vaters:

Es ist absurd zu denken, dass er heute zu den Neoliberalen oder ähnlichem gehören würde. Man muss bedenken, dass die Regierung während seines gesamten Berufslebens sozialdemokratisch war. Es war die ganze Zeit über eine sozialdemokratische Herrschaft. Die Oberschicht wurde zur Sozialdemokratie, und vieles von dem, was er schrieb, richtete sich auf diese Weise gegen sie. Dann kann es den Anschein haben, dass er bürgerlicher war als er war. Wenn man sich vorstellt, dass es in dieser Zeit eine bürgerliche Herrschaft gegeben hätte, dann wäre seine Gesellschaftskritik natürlich völlig sozialistisch gewesen. Man muss sie in einen Kontext stellen. Er gehörte keiner Partei oder Ideologie an, das kann man gar nicht sagen. Er wurde mehr und mehr zum Anarchisten.

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