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Zu den Vätern

Vatertag
1941: Mann und Junge mit dem so genannten idealen Spaten (Egge). Foto: Gunnar Lundh / Nordisches Museum (CC BY-NC-ND)

"Wenige wie der Vater, keiner wie die Mutter." - Altes schwedisches Sprichwort

Heute, am Vatertag, wird allen Vätern im Land ein besonderer Gedanke zuteil, nicht zuletzt meinem eigenen. Väter sind selten perfekt, aber wenn ich andere Väter so kenne, wie ich mich selbst kenne, dann schuften sie - tagein, tagaus - vor allem, um die Gegenwart ihrer Familie und die Zukunft ihrer Kinder zu sichern.

Väter haben schon immer nicht primär für ihr eigenes Überleben, sondern für das ihrer Kinder gearbeitet. Väter haben ihren Körper auf den Feldern, in den Wäldern, in den Minen und auf den Meeren verschlissen. Auch sie haben ihr Leben millionenfach auf den Schlachtfeldern der Geschichte geopfert, um die unverbrauchten Lebenschancen ihrer Kinder zu sichern, indem sie "einen niedrigeren Wert gegen einen höheren" eintauschten, wie Vilhelm Moberg in Dem Bösen widerstehen.

Die Tatsache, dass Väter nicht perfekt sind, ist auch etwas, das Vilhelm Moberg in Meine schwedische Geschichte. Das trifft auch auf unsere Vorfahren zu:

"Die Wahrheit über die Väter ist, dass sie keineswegs die zehn Gebote Gottes befolgten und untadelig vor dem Herrn lebten. Aber sie besaßen bestimmte Vorstellungen von Ehre und Ruhm, von Ehrlichkeit und Integrität, die nicht angetastet oder unter keinen Umständen aufgeweicht werden durften, und in dieser Hinsicht ist die heutige Zeit ihnen deutlich unterlegen. Ihre Wertschätzung des Adels zum Beispiel war so hoch, dass sie in unserer Zeit unrealistisch erscheint. Die Ehre und Integrität des Menschen verlangte, dass er die Schwachen schützte, dass er niemals einen Feind von hinten erdolchte, dass er niemals einen schlug, der bereits gefallen war. Vor allem verlangte die Ehre des Menschen, dass er niemals ein Versprechen bricht. Mut war die am meisten geschätzte Eigenschaft eines Mannes, Feigheit seine am meisten verachtete. Die strikte Einhaltung dieser Anforderungen ist in unserer Zeit, in der gerade die Missachtung eine Voraussetzung für den Erfolg zu sein scheint, kaum für eine schnelle Karriere geeignet. Die Väter hielten an ihren Überzeugungen und Meinungen fest - komme, was da wolle wegen dieser Sturheit. Sie waren unverwüstlich und unantastbar."

Die Väter halten an ihren Überzeugungen und Meinungen fest - dann kommt, was kommen mag, wegen dieser Hartnäckigkeit. Wir sind unverwüstlich und unantastbar.

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