Der Anleihenbetrug auf Skrattholmen

Schloss Ängsö
Burg Ängsö, das Machtzentrum, von dem die Unterdrückung der Bürger der Region ausging. Foto: M. Nystedt (CC BY-SA)

Auf der Landenge Lachen vid Ängsö slott brukade slottsherrarna ”spöa dem af sitt folk, som misshagat dem”. I holmens namn ligger ”ett hån öfver de olyckliga bönderna, som der jemrat sig under piskan.”

Lachen, Lachen oder Skrattholmen ist eines der kleinen Eilande rund um die Insel Ängsö (früher Engsö) in Västmanland, etwa 20 km südöstlich von Västerås, und ist der Legende nach der Ort, an dem die edlen Herren von Schloss Ängsö brachten Bauern und Landarbeiter, die in Ungnade gefallen waren, um sie mit grausamen Methoden zu bestrafen und zu quälen.

Die einleitenden Zitate stammen aus Historisch-geographisches und statistisches Wörterbuch von Schweden, sechster Band, 1865. Aber auch Alfred Kämpe schreibt ein Der Freiheitskampf der schwedischen Ommogens (Kaufen Sie Ihr Exemplar hier!) über diese dunkle Geschichte von Holmes:

Durch die oben erwähnten maßlosen Vermächtnisse, die für die Herrschaft Christinas charakteristisch sind und durch die der Adel zu sagenhaftem Grundbesitz erhoben wurde, verarmte das Königreich völlig. Außerdem wurde der Arm des Gesetzes so verkrüppelt, dass die armen Bürger, wie wir ebenfalls gesehen haben, ohne Schutz und Verteidigung in den Händen ihrer Herren zurückgelassen wurden. Sie wurden auf jede erdenkliche Art und Weise misshandelt und vertrieben, wie auf Ängsön - dessen Besitzer das volle Hofrecht besaßen -, wo die Herren ihre Bauern, vielleicht sogar schon lange vor dieser Zeit, auf dem Eiland schlagen ließen, das danach, zum Hohn über das Wehklagen der Unglücklichen, den Namen Lachen oder Skrattholmen. Die Vormünder hatten im Jahr 1638 den Hals und das Klagerecht hier anerkannt.

Alfred Kämpe in Der Freiheitskampf der schwedischen Ommogens

Nacken- und Handrechte som Kämpe nämner i förbigående innebar att adelsherrarna vid Ängsö hade ”rätt” att själva fängsla, åtala och straffa sina undersåtar på eget bevåg. Rätten innefattade också dödsstraff och stympning. 1638 då hals- och handrätten ska ha erkänts vid Ängsö slott var friherren Per Persson Sparre Eigentümer der Waren. Vor ihm war das Schloss unter anderem im Besitz der Adelsfamilien Posse, Trolle und Oxenstierna.

Skrattholmen
Arvid August Afzelius, Sagohäfder of the Swedish People (1851)

Folklore-Forscher Arvid August Afzelius erwähnt auch Skrattholmen in seinem Buch Swenska Folkets Sagohäfder (1851), där han menar att den är långt ifrån en ovanlig berättelse från denna tid. Bondplågeri var mer regel än undantag, verkar det som. Afzelius berättar hur ”Deras bönder vorå dem i våld lemnade, föga annorlunda än såsom slafwar, utan skydd af lag; de kunde döma dem till spöslitning och andra nesliga straff, samt på några orter, såsom på Wisingsö och Ängsön, äfwen från lif och gods.”

In den Volksmärchen des Dorfes um Ängsö leben noch Erinnerungen an solche Unterdrückung der Herren

Arvid August Afzelius in Swenska Folkets Sagohäfder (1851)

Schloss und Gut Ängsö waren im Besitz der Adelsfamilie Piper von 1710 bis 1971. Die Familie Piper wohnt und mietet noch heute auf Ängsö. Ganz Ängsö ist heute ein Naturschutzgebiet. Das Schloss ist im Sommer für die Öffentlichkeit zugänglich und befindet sich seit 1971 im Besitz der Die Westman-Stiftung.

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