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Podd: "Unser freies Wort" und die Nachwehen des Zeitalters des Opferwortes

Podd: Unser freies Wort und die Zeit des unfreien Wortes
Vilhelm Moberg im Jahr 1937. SVT Bild /

Anteil an FacebookAnteil an WhatsAppAnteil an TelegrammAnteil an TwitterLyssna på ”Vårt fria ord” på Spreaker. Nytt avsnitt ute där poddar finns! Först högläsning av C.V.A. Strandbergs dikt Vårt fria ord från 1856, sen eftersnack om kampen för yttrandefrihet, om Vilhelm Moberg och vad han kallade det ofria […]

Lyssna på ”Vårt fria ord” på Spreaker.

Neue Folge heraus, wo Podcasts sind! Erste Lesung von C.V.A. Strandbergs Gedicht Unser freies Wort von 1856, danach über den Kampf um die Meinungsfreiheit, über Vilhelm Moberg und die, wie er es nannte, "Zeit des unfreien Wortes" während des Zweiten Weltkrieges und über alternative Medien in Vergangenheit und Gegenwart.

Gut zu hören!

Für diejenigen, die Text bevorzugen:

Dieses Gedicht könnte gestern geschrieben worden sein, aber es könnte auch vor 50, 100 oder 500 Jahren geschrieben worden sein.

So weit zurück wie unsere geschriebene Geschichte, können wir sehen, wie die Machthaber die freie Rede bekämpft haben.

Die Meinungsfreiheit wurde von Menschen bekämpft, die etwas zu verlieren haben, wenn sie die Wahrheit sagen. Menschen mit viel Macht. Menschen, die mehr Macht wollen. Menschen, die aus den verschiedensten Gründen das Licht der Wahrheit meiden.

Die Wahrheit über Ungerechtigkeit und Unterdrückung, über Lug und Trug.

Die Zeit des unfreien Wortes, nannte Vilhelm Moberg die Zeit während des Zweiten Weltkriegs, als die freie Rede durch staatliche Zensur zum Schweigen gebracht wurde.

Moberg schreibt in Eskilstuna-kuriren am 28. Februar 1941 in einem Artikel mit der Überschrift "Es herrscht Stille im Land":

Dithän har det alltså gått att en demokratisk regering och en folkvald riksdag av medborgarna fordrar att vi skola acceptera censurens gamla svarta spöke – ett spöke som vi hört talas om men aldrig riktigt trott på, som plötsligt stigit upp på svensk mark liksom från underjorden. Censuren innebär att allt tryckt, sålunda även böcker och broschyrer, skola granskas av myndigheterna före tryckningen.Man skall kunna kväva det fria ordet i lönndom. Vad återstår sedan av friheten?

Die schwedische Regierung brachte Stimmen zum Schweigen, die sich kritisch über Deutschland und Hitler äußerten, und über die Untätigkeit der schwedischen Regierung, die zum Beispiel deutschen Truppen erlaubte, mit schwedischen Eisenbahnen durch Schweden zu fahren. Sie wollten den Kanzler nicht beleidigen und eine deutsche Invasion in Schweden riskieren.

Man könnte sagen, dass die schwedischen Politiker damals auch um das Image Schwedens besorgt waren, und für die Wahrheit war kein Platz.

Ein Zitat aus demselben Artikel:

Landet behöver lugna, modiga medborgare – men varken lugnt eller mod frambringas genom vår statliga, negativa propaganda, vars själ är en institution för undanhållande av fakta. Det finns ett oöverträffat slag av propaganda bland fria folk: um die Wahrheit zu sagen!

Vilhelm Moberg selbst hatte es zunehmend schwerer, seine Texte zu veröffentlichen. Aber zwei Zeitungen, in denen seine Stimme zu hören war, waren der bereits erwähnte Eskilstuna Kuriren und Göteborgs Handels och Sjöfarts Tidning, wo Chefredakteur Torgny Segerstedt am Ruder war.

Torgny Segerstedt ging es auch um die Meinungsfreiheit und die schwedische Freiheit. Während des Krieges wurde eine Reihe seiner Zeitungen vom Staat beschlagnahmt. Aber schon 1934 kann man in einem seiner Artikel lesen, und ich zitiere:

Die Freiheit, zu denken und seine Gedanken auszudrücken, steht über allem anderen. Es ist das Lebenselixier der Menschheit. Ohne diese Atmosphäre der Freiheit verkümmert das geistige Leben. Alle Dinge können verschont werden, aber nicht das. Wo es berührt wird, da ist das, was uns menschlich macht, da ist das, was uns moralisch macht, da ist das Leben.

Ein paar Jahre später wurde Herr Segerstedt nach König Gustav V. selbst benannt, der versuchte, Segerstedt dazu zu bringen, sich ein wenig zu mäßigen. Das hat sich für den König gelohnt.

Denn die freie Rede findet immer einen Weg.

Die Wahrheit kann nicht unter dem Stuhl versteckt werden, wie das alte Sprichwort sagt.

Und es war genau die Redefreiheit, auf die sich die frühe Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie in ihren ersten kämpferischen Jahrzehnten stützten.

Vilhelm Moberg erzählt 1941:

Als die Sozialdemokratie begann, sich vorwärts zu kämpfen, war die freie Rede ihr Hauptkampfmittel. Sozialistische Redakteure wurden unzählige Male in Fällen von Pressefreiheit verurteilt und saßen hunderte von Jahren im Gefängnis. Hjalmar Branting und Axel Danielsson waren unter diesen Märtyrern der Pressefreiheit. Sie führten den Kampf zum Sieg, aber der Sieg wäre ohne das freie Wort nicht möglich gewesen.

Wo Stimmen nicht gehört werden, entstehen natürlich alternative Medien. Die frühe Arbeiterbewegung hatte niemanden, der in den Zeitungen der damaligen Zeit für sie sprach. Also schufen sie ihre eigenen Zeitungen.

Die Geschichte der Entstehung alternativer Medien im 19. und 20. Jahrhundert wollte ich in Zukunft mit einem Video behandeln. Es ist ziemlich faszinierend, und nicht zuletzt relevant, da wir sehen, dass sich die Geschichte heute wiederholt.

Die alternativen Medien der Vergangenheit sind zum Establishment von heute geworden, und wo es Stimmen gab, die nicht gehört werden konnten, sind neue alternative Medien als ihre Sprachrohre entstanden.

Wir sehen heute auch ein Establishment, das den rasanten Aufstieg seiner neuen Konkurrenten mit Unbehagen betrachtet. Wir sehen, wie die alternativen Medien unserer Zeit bekämpft werden. Wir sehen, wie die Meinungsfreiheit bekämpft wird.

In unserer Zeit sind es nicht die deutschlandkritischen Stimmen, die auf Patrouillen der Feinde der Meinungsfreiheit treffen. Nein, wenn das mittlere fi auftaucht, kann man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um das Thema Migrationspolitik und steuerlich geförderte Zuwanderung handelt.

Vi lever i ett land där både vanligt folk och landets högsta ledning har varit och är rädda för att uttrycka sina åsikter – för att säga sanningen – för att ens vilja Suche für die Wahrheit.

Aus Angst, als Rassist oder Schlimmeres bezeichnet zu werden. Aus Angst, Ihren Job und Ihre Freunde zu verlieren. Aus Angst vor den totalitären und intoleranten Kräften, die innerhalb der schwedischen Linken leben und gedeihen. Und es sind diese Kräfte, die letztlich die Schuld an der direkten und indirekten Zensur und Selbstzensur tragen, die sich seit vielen Jahren wie eine nasse Decke über Schweden gelegt hat.

Menschen haben ihre Arbeit verloren. Menschen haben Freunde und ihren Ruf verloren. Menschen haben ums Leben gekommen in Schweden, weil die Menschen Angst hatten, ihre Meinung zu sagen.

Diese unfairen und weitgehend neomarxistisch krafterna har haft och har fortfarande fritt spelrum i statens institutioner – inte minst i public service, och dom dominerar också på många av landets redaktioner – de så kallade fria medierna. Det är krafter som måste bekämpas av alla som värnar det fria ordet, som värnar sanningen, som värnar förnuftet, som värnar sin egen framtid. Man måste stå det onda emot.

Moberg beendet seinen Artikel in Eskilstuna-kuriren mit den folgenden Worten, und sie mögen auch diesen Abschnitt beenden:

Rätten att tala och skriva fritt och få veta sanningen i våra tidningar – var det inte just den rätten, som vi skulle försvara?

Ich wollte diese Frage an alle Mitglieder unserer Regierung, unseres Parlaments stellen.

Ist unser Volk nicht geeint in der Verteidigung seiner Freiheit, seiner schwedischen Einzigartigkeit, seiner Kultur, seiner geistigen und materiellen Werte? Sind wir uns nicht einig, dass wir für all dies bis zum Tod kämpfen werden?

Dieses freie Land ist unser, und unser soll es bleiben!

Lassen Sie nicht zu, dass jemand Ihre Gedanken zum Schweigen bringt.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

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